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Heute möchte ich über meinen Besuch am Tag der offenen Tür an der Realschule/Hauptschule zur Einführung der Gesamtschule Bad Driburg berichten.

Positives:

Sehr angagiert haben sich die Schülerinnen und Schüler wohl der Realschule (so genau konnte man dies ja nicht zuordnen) die Schule, bzw. die bisherige Realschule/Hauptschule, präsentiert – die Gesamtschule gibt es ja noch nicht.

Wie bei vielen Präsentationen, gab es auch am Samstag viele Aktivitäten für die Kinder. Es gab Tanzvorführungen, Speed Stacking, Malen, Trommeln,Musik, etc.. Gut, habe ich so schon dutzende male gesehen.

Gut gelungen war die Präsentation des Caterer „Brauner Hirsch“. Ein gutes Angebot von 2 Mittagessen wurde geboten , es sah gut aus, zum Essen bin ich leider nicht gekommen, ich gehe aber davon aus, dass die Qualität sicher gut ist.

Auch präsentierte sich die Firma Göken Backen mit Waffeln und Brötchen. Den Bezug zur Gesamtschule habe ich zwar nicht gesehen, die Waffeln waren aber lecker und kostenlos.

Einige Ratsmitglieder, der Bürgermeister und die Schulverwaltung waren vor Ort und haben sich sichtlich bemüht mit den Leuten ins Gespräch zu kommen.

Auch gut war die Raumaufteilung für die Gesamtschule, die an einem großen Plan zu erkennen war und sicherich erst mal für 2 Jahre ausreichend ist. Die Anordnung der Räume zwischen Haupt- und Realschule macht Sinn und dürfte erst mal nicht zu Problemen führen. Interessant wäre natürlich gewesen, eine Planung zu sehen, wie die Gesamtschule die nächsten 6 Jahre in die bisherige Schule reinwächst.

Negativ:

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Die Mensa ist  zu klein, sollten drei Jahrgänge mit jeweils 5 Klassen vorhanden sein, dann wird es mit rund 400 Kindern schon sehr eng.

Die Vorstellung des pädagogischen Konzeptes konnte ich um 12 Uhr und um 13 Uhr folgen.

Insgesamt waren sehr wenige Eltern von 4 Klässlern zu sehen. Aufgrund der Tätigkeit im Förderverein der GGS konnte ich von 11.25 Uhr bis 14 Uhr nur ein Elternpaar treffen und begrüßen. In der Vorstellung um 12 Uhr waren lediglich 3 Eltern mit Kind, um 13 Uhr war nur ein Elternpaar.

Für eine Schule, die immerhin in Bad Driburg selbst mit 120 Kindern rechnet, war der Zuspruch nur gering.

Der Vortrag der zukünftigen Rektorin war standard, also nur eine Kopie von Paderborn. Der Vortrag von Herrn Blum, von der Oberstufe, war gut. Er gab an, dass bisher dort 50 Kinder die Oberstufe erreicht hätten, nur durch 36 Einpendler konnte sich eine starke Oberstufe etablieren. Er gab auch an, dass in Bad Driburg mit Schülern aus den Gymnasien zu rechnen sei, für die es vielleicht doch etwas zu schwer sei. Gut, dies bleibt abzuwarten.

Enttäuschend war die Antwort auf die Frage einer Mutter, wie man denn in die Hausaufgabenarbeit einbezogen wäre. Eine klare Antwort: „Da müssen Sie sich eine andere Schuform suchen, der RP hat hier ja schon beschrieben, dass dies geht“ uuff , ein Schlag unter die Gürtellinie, wir werden also nie erfahren, wie geschikt sich unsere Kinder bei den Hausaufgaben anstellen , wo Schwächen oder Stärken zu beobachten sind. Es kam dann aber noch einer :“ Viele Eltern wären dem Niveau der Hausaufgaben nicht gewachsen“. NO GO. Im Grundkurs liegt die Gesamtschule im Niveau unter der Hauptschule, in den Erweiterungskursen unter der Realschule. AHA , von welchem Bildungsniveau geht denn die zukünftige Direktorin bei den Etern aus?

Sollte die Gesamtschule kommen, was ich nicht hoffe, und sollte mein Kind an diese Schule gehen, dann können Sie sich sicher sein, dass ich versuchen werde in die Elternvertretung zu kommen. Ich freu mich schon!